Wenn Sie per Internet auf eigene Dateien oder Applikationen zugreifen wollen, oder eine Website betreiben möchten, dann benötigen Sie Webspace. Angeboten wird dieser von sogenannten Providern. Das sind Unternehmen, die diesen Speicherplatz im Internet anbieten. Diese Unternehmen bieten Ihren Daten also quasi eine Umgebung, in der sie gespeichert werden können – sie sind also Ihr Gastgeber(engl. Host). Deswegen werden diese Unternehmen Webhoster genannt. Sie bieten dann das sogenannte Net- oder Webhosting.
Was kennzeichnet nun Webspace? Es gibt mehrere Rahmen, innerhalb derer sich Webspace bewegt. Er ist zum Einen durch seine Größe (den Speicherplatz) begrenzt, zum Anderen durch den Handlungsspielraum, den er für bestimmt Applikationen zulässt. So benötigen Internet-Seiten oder Online-Applikationen ihrerseits bestimmte Programme, damit sie betrieben werden können. Man kann sich das wie eine Art Betriebs-System vorstellen, auf dem diese Applikationen dann installiert werden. Gängige Programme und Umgebungen sind zum Beispiel PHP, Python, Apache oder ASP.
Doch ohne eine Domain, also Internet-Adresse, über die man den Webspace erreichen kann, nützt er für die meisten Anwendungen nur wenig. Eine solche Domain wird deshalb von den Webhostern gleich mit angeboten.
Die Preise für Webhosting variieren stark und hängen von den bereits erwähnten Parametern Speicherplatz und den technischen Vorraussetzungen ab.
Die Frage ist letztlich, was Sie auf dem Webspace betreiben wollen. Sei es ein Online-Shop, eine Community, eine Web-Visitenkarte oder ein professionelles Video-Portal. Sie alle haben unterschiedliche Anforderungen. Wählen Sie Ihren Webspace deswegen mit Bedacht.